Mädchen wie die

ist ein hochspannendes Drama des kanadisch-britischen Autors Evan Placey, das am 01.03.2019 vom DS-Kurs 12 den Schülern und Eltern des Mosaik-Gymnasiums präsentiert wurde.

„Ich habe im Grunde gelernt, dass es in meiner Familiengeschichte immer Jungs gab, die Arschlöcher waren, die den Mädchen in meiner Familie das Leben schwer gemacht haben. Aber in meiner Generation haben sich die Dinge weiter entwickelt - die Mädchen sind zu den Arschlöchern geworden, die die Jungs früher waren.“, hört man Scarlett am Ende des Stückes sagen.

Fünf Mädchen, gespielt von Antonia Liebing, Paula Caspar, Celina Lehmpuhl, Fabienne Paepke und Paloma Wanke, entführen uns in die Welt von Mobbing, Intrigen und intimen Momenten einer Mädchenclique. Alea Bech hat das Stück an der Technik begleitet.

  
 

Unser sehr geschätzter Lehrer Andreas Oehme hat in Zusammenarbeit mit dem russischen Regisseur Dmitry Borisov dieses Stück auf die Theaterbühne vom Mosaik Gymnasium gebracht.

Im Mittelpunkt des Stückes steht Scarlett, die von ihren Mitschülerinnen und oberflächlichen Freundinnen seit ihrer Kindheit ausgeschlossen wird. Zwischen ihren Sticheleien lassen die vier Mädchen ihre Kindheitserinnerungen mit Scarlett Revue passieren. Als plötzlich ein Nacktfoto von ihr im Internet auftaucht, kennt die Bösartigkeit ihrer Mitschülerinnen keine Grenzen mehr. Sie lachen sie in der Schule aus und lästern hinter ihrem Rücken.

Als eine Mädchenleiche in einem See gefunden wird, sind sich alle sicher, dass es sich nur um Scarlett handeln kann. Eine Trauerfeier wird organisiert, selbst hier kennt die Boshaftigkeit der Mädchen kein Halten. Sie verstummen erst, als Scarlett höchstpersönlich den Saal betritt.

„Mädchen wie die“ ist ein sehr spannendes Stück, das einem zum Denken anregt.

Überzeugend und glaubhaft, unter großartigem Einsatz von Mimik und Gestik, verkörperten die Darstellerinnen ihre Figuren auf der Bühne. Die äußerst praktische und vielseitige Kostümwahl ermöglichte dem Publikum klar das jeweilige Alter und die Charaktere der Spielerinnen während der Kindheitserinnerungen zu erkennen. Ebenso einfach, aber vielfältig gestaltete sich das Bühnenbild. Einfache Holzwürfel verwandelten sich in Klassenzimmer, Disco oder gar Schwimmbad, was dem Stück einen gewissen Zauber verlieh.

Uns hat das Stück wirklich mitgerissen. Es ist für Jung und Alt empfehlenswert, aber wir möchten es Jugendlichen besonders ans Herz legen.

Euer DUG 9 Theater-Team

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