Exkursion nach Hohenschönhausen
Am 2.6.2026 machten sich die 10ten Klassen des Gymnasiums auf den Weg in das Untersuchungsgefängnis des MfS in Hohenschönhausen und diese beiden Artikel haben zwei Schüler zu diesem Ausflug verfasst:
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten wird die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Das ehemalige zentrale Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit (Stasi) der DDR dient heute als Museum und erinnert an die Opfer politischer Gewalt in Deutschland. Organisiert und begleitet haben uns Herr Knie und Herr Grasse.
Überraschend war für, dass der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an diesem Tag ebenfalls vor Ort war, um den Betroffenen der DDR-Diktatur zu gedenken. Einige von uns konnten sogar sein Auto sehen, was für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte. Nach der Ankunft wurden wir von den Mitarbeitenden der Gedenkstätte freundlich empfangen und hörten einen Vortrag, bei dem wir allgemeine Informationen über die Geschichte des Gefängnis', die Arbeit der Stasi und die politischen Verhältnisse in der DDR erhielten. Uns wurde erklärt, wie Menschen überwacht wurden und aus welchen Gründen sie verhaftet werden konnten. Die Präsentation war sehr informativ und ließ mich den Ort besser verstehen.
Anschließend startete die Führung über das Gelände. Besonders beeindruckend war, dass sie von einem Zeitzeugen begleitet wurde. Er erzählte uns seine persönliche Geschichte eines gescheiterten Fluchtversuchs und wie er die Zeit in dem Gefängnis erlebt hatte. Dabei erklärte er auch, welche Folgen die Haft für ihn und viele Betroffene hatte. Das hat mich sehr bewegt.
Während des Rundgangs besichtigten wir verschiedene Bereiche des ehemaligen Gefängnisses. Wir sahen die Haftzellen, Verhörräume und weitere Räume, die damals genutzt wurden. An vielen Stellen wurden historische Fotos gezeigt, die das Leben der Gefangenen und die Arbeitsweise der Stasi dokumentierten. Die Schilderungen machten deutlich, wie wichtig Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind. Nach der Führung konnten wir noch Fragen stellen. Viele Eindrücke regten zum Nachdenken an.
Mit vielen neuen Erkenntnissen über die Geschichte der DDR und die Arbeit der Stasi trat ich mit den anderen die Heimfahrt an. Die Exkursion nach Berlin-Hohenschönhausen war eine wertvolle Erfahrung, die mir die Vergangenheit auf anschauliche und eindrucksvolle Weise nähergebracht hat.
Als eine Ergänzung zum regulären Geschichtsunterricht, haben wir einen Ausflug zur Gedenkstätten Berlin-Hohenschönhausen unternommen. Als erstes wurden uns von einem angestellten Historiker Dinge erzählt, die für die spätere Führung wichtig waren. Wir konnten uns Bilder aus DDR Zeiten anschauen und viele Fragen stellen.
Das Highlight war die Führung durch die Gedenkstätten mit einem ehemaligen Insassen. Er hat uns viel über seine persönliche Geschichte erzählt wie, seine Verhaftung, sein Alltag als Insasse und wie das Leben danach weiterging. Es wurde auch viel über die Einrichtung und das Leben der anderen Häftlinge erzählt, was es für Sicherheitsmaßnahmen gab, welche verschiedenen Arten von Zellen es gab und wie die Häftlinge miteinander unbemerkt kommunizierten.
Es war sehr interessant all das über die DDR und vor allem das Stasi-Gefängnis zu erfahren, auch wenn es sehr schockierend ist was dort passiert war, und wie es das Leben nach der Haft behindern kann. Mir hat der Ausflug sehr gefallen und ich habe es als schöner Abwechslung vom normalen Unterricht wahrgenommen.
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